• Daniele Di Fronzo

Graylings made Switzerland

Es gibt Anlass zu Hoffnung ...............

 

Man muss leider festhalten, dass der Rückgang des Forellenbestandes dramatisch ist.

Wenn man nicht das Glück hat eine Pacht zu besitzen, in der die Population der Forelle einigermassen intakt ist, wird es schwierig in den öffentlich zugänglichen Gewässern eine zu fangen. Es gibt hier nur sehr wenige Hotspots,welche dir dies garantieren und noch weniger solche, die eine akzeptable Grösse beherbergen. Die Gründe sind vielfältig und übersteigen mein Wissen, weshalb ich euch hier ein Statement erspare. Fakt aber ist, dass ich während der letzten 10 Jahre keine positive Veränderung feststellen konnte und es nur noch bergab geht.


Anders sieht es bei den Äschen aus. Da gibt es mehrere Gewässer die für jeden Fischer zugänglich sind

mit einem guten bis sehr guten Bestand, der in den letzten Jahren stabil gehalten werden konnten. Und dies obwohl die kantonalen Bestimmungen immer noch Fangzahlen von bis zu 6 Äschen zulassen. Für mich ein unbeschreiblicher Blödsinn, denn die Zeichen für die Zukunft schlecht stehen und es scheint als hätten wir aus dem Drama um die Forelle nichts dazugelernt.

Aus eigener Erfahrung kenne ich eine Anzahl von Fischern, die mehrere Dutzend Äschen im Jahr aus einem Revier entnehmen, was für micheinem Raubbau an der Natur entspricht und absolut nicht zielführend ist. Die bestehende Gesetzeslage gibt ihnen jedoch das Recht dazu, was für mich sehr

fragwürdig ist. Die «C&R»-Praktik ist in der Schweiz eigentlich verboten, wird jedoch zumeist totgeschwiegen oder allenfalls gütlich übersehen. Es kann sogar so weit gehen, dass in gewissen Pachten die Fischer aufeinander losgehen anstatt einen gemeinsamen Weg zu suchen.


Das finde ich persönlich schade, da ich durch meine vielen Auslandreisen feststellen muss, dass sich der dortige Umgang mit dieser Problematik um ein mehrfaches besser auswirkt. Es gibt viele tolle Bäche die Ihre Bestände in den letzten Jahren so gut ausbauen konnten, dass nun wieder alle Jahrgänge vertreten sind und man dort wieder wirklich kapitale Fische fangen kann. Ich bin überzeugt, dass wir hier in der Schweiz einiges mehr machen könnten um die Bestände wieder hochzufahren.


Aber bitte nicht wie im Kanton Bern, wo ein langes Verbot galt, damit sich die Population erholen konnte und tatsächlich wieder ein toller Bestand hervorgebracht wurde. Kaum wurde das Befischen jedoch wieder erlaubt nahmen die Fänge schnell spürbar wieder ab aufgrund eines Befischungsdrucks, der einfach nicht mehr zeitgemäss ist.

Aber genug geklagt! Untenstehend noch einige Grundprinzipien wie ihr die Äsche besser überwältigen könnt:


- Fischt längere Vorfächer als üblich und vor allem geht runter bis auf 0.12

- Lasst die Nymphe sofort einsacken

- Die Drift muss absolut Dreggfrei sein- dies gilt insbesondere auch bei der Nymphe

- Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg sind kleine Nymphen und ich meine hier 18 – 22


Ich wünsche euch viel Erfolg und ebenso viel Spass beim Betrachten einiger Fotos. Fänge ausschliesslich in meinen Guidings in der Schweiz.


 

Falls du Lücken hast in Bereich Fischen oder Würfe

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mit folgenden Themen im September:

Menden

Präsentation Nymphe / Trockenfliege

Drift

Bissanzeiger



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Tight lines und gesund bleiben