• Daniele Di Fronzo

Start in die Saison geglückt

Es muss nicht immer mit Streamer losgehen


Viele beginnen diese Zeit mit dem Streamer, was auch seine Berechtigung hat.

Ich persönlich liebe es aber mit der Nymphe mein Glück zu versuchen, da für mich die Herausforderung viel höher ist. Viele Spots fische ich viel effektiver ab damit.


Ich habe euch hier ein paar Bilder von verschiedenen Flüssen, welche ich in den letzten 2 Wochen befischt habe und es war ein sehr guter Einstieg.Jeder Fluss ist anders im Charakter, und dadurch wieder unterschiedlich zu fischen mit der Nymphe. Das bedingt, dass man sich anpasst.


Wichtig zu wissen, dass sich in den letzten Jahren die Forellen in der Schweiz sehr reduziert haben- aber es gibt Hoffnung!Man darf ruhig sagen, dass diese Fänge abverdient sind, aber es waren mehrere tolle Fische dabei. Den Glücksfaktor sollte man bei dieser Art zu fischen jedoch nicht zu fest beanspruchen.


Viele Jahre tat ich mich sehr, sehr schwer mit der Nymphe zu fischen.

Es gibt eine Menge Bücher dazu, die ich gelesen habe, und welche mir einige Ansätze geliefert haben meine Technik zu vertiefen. Sie haben mir etliche Inputs geliefert um mein Know-how zu verbessern..

Das Problem bestand eher darin zu lesen und gleichzeitig zu versuchen all dies am Wasser umzusetzen ging einfach nicht auf. Eine weitere Herausforderung war, dass ich nie genau sicher war ob ich es richtig umgesetzt hatte, denn die Bisse/ Fänge blieben immer noch aus. Daher beschloss ich einen Kurs bei meinem heutigen Freund Uwe Rieder zu besuchen, der dieses Thema in einem Tageskurs anbot. Jeder Schritt wurde in der richtigen und wichtigen Abfolge eins zu eins am Wasser geschult.


So viele Fragen ich auch hatte, so viele und noch mehr Antworten habe ich bekommen.


Hier einige Beispiele:


Montage mit oder ohne Bissanzeiger

Welche Länge vom Tippet

Vorfach gesamt

Deathdrift

Einwerfen der Nymphe

Korrekte Drifts

Lange Drifts

Fischen in der Rolle

Bewegte Drifts

Welche Grösse Nymphen

Bin ich am Grund

usw.


Der Kurs gab mir so viele Anregungen, dass ich noch weitere 2- 3 Jahre brauchte all diese Feinheiten zu entdecken. Aber die Fangerfolge stellten sich sofort ein und gaben mir die Sicherheit auf dem richtigen Weg zu sein. Schnell verstand ich, wo ich all die Fehler gemacht hatte und ich kam zur Erkenntnis, dass ich eine Menge Zeit verloren hatte. Natürlich gibt es auch heute noch Tage wo nichts geht! Aber zumindest habe ich die absolute Gewissheit, dass es nicht an mir liegt, sondern die Natur nicht zu überlisten ist.


Kennt ihr die Situation, wo Einer immer wieder fängt und du mit der gleichen Nymphe keinen Biss hinkriegst?


Hier nur einige Beispiele, was alles falsch sein könnte:


Vorfach Länge / Dicke

Einwerfen der Nymphe und daraus resultierende Sinkverhalten

Strömungen

Menden Rück/Vorwärts oder beides

Drift / Kontrolle Schnur

usw.


Die Summe der Fehler beeinträchtigt das Resultat ungemein! Und ich kann Euch versichern dass die Feinheiten Matchentscheidend sind. Bei der Trockenfliege sind die meisten Fehler offensichtlich, was bei der Nymphe um einiges schwieriger ist, wenn man die Zusammenhänge nicht versteht.


Falls sich jemand durch den Beitrag angesprochen fühlt und tiefer in die Thematik einsteigen möchte darf er/sie sich ruhig bei mir melden. Das ganze Jahr über biete ich Kurse an, in welchen ich all die nötigen Infos gerne weitergebe. Ich bin überzeugt, dass ich eine Menge Inputs und Lösungen zu diesem Thema beisteuern kann.


Gern bin ich bereit mein gelerntes und erarbeitete Wissen weiterzugeben.


Bei Fragen, oder Interesse am Kurs, sendet bitte ein Mail. daniele@flyfishing-difronzo.com



Fazit

Ohne Live Inputs wird es schwierig

Sich manchmal in der Technik zu überdenken hilft


Alle Infos findest du in den folgenden Büchern, aber wie oben erwähnt: ohne Live Inputs wird es schwierig.


Nymphenfischen Frank de la Porte


Erfolgreich Nymphenfischen Günter Feuerstein


Nymphenfischen von Tankred Rinder / Alexander Keus /Sven Ostermann


Viel Spass mit der Bildergalerie


Tight Lines

Daniele





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