• Daniele Di Fronzo

Belly Boat Workshop

Nicht nass werden war die Devise ……………………..........




Zusammen mit ein paar Freunden von der EFFA und den beiden Bloggern Stefan und Marco von «Fischenmitfischerundkirsch» hatten wir uns zum Ziel gesetzt einige Fische mit dem Bellyboat zu überlisten. Wir reisten am Montag an und beschlossen an einem Fluss in der Nähe des Sees zu fischen, da die Zeit schon recht fortgeschritten war.

Wir teilten uns auf und ich durfte die Anfänger Marco und Stefan ins Fischen mit der Nymphe im unteren Sektor einweisen, während Dominik und Jürgen den oberen Streckenabschnitt befischten. Einfach traumhaft, wie naturbelassen wir den Fluss vorgefunden haben! Und um es gleich vorweg zu sagen: mit einem sehr guten Bestand an Forellen. Meine Begleiter fanden sich schnell zurecht. Sie erzielten rasant Erfolge und waren danach fast nicht mehr zu bremsen. Mein Problem war nur ihnen aufzuzeigen,

dass wir die Fische nicht mit der Grösse der Nymphe erschlagen wollten, sondern dass die kleinen Nymphen genauso geeignet sind und der Erfolg sich durch einen guten Drift noch erhöht.

Meine kurzzeitigen Versuche mit der Trockenfliege klappten auf einer mittleren CDC ebenfalls recht gut. Die Forellen in unserem Abschnitt waren nicht besonders gross. Dominik und Jürgen hingegen fingen in ihrem Revier ein paar valable Exemplare. Am Abend folgte der gemütliche Teil mit Wein und feinen Thüringer Würsten, welche aussergewöhnlich gut schmeckten.

Am nächsten Tag ging es dann mit dem Bellyboat los. Das benötigte Material wurde uns freundlicherweise von Hendrik Wiegand « the Bellyboatman himself» zur Verfügung gestellt.

Wir durften einfach nur anreisen, Material entgegennehmen und ab ins Wasser. Ganz herzlichen Dank nochmals von meiner Seite für diesen sehr geschätzten Service.

Das Fischen vom Bellyboot aus hat seine Tücken, da die Wurfebene deutlich nach unten versetzt ist. Aber mit der Zeit hatten wir den Bogen raus. Ich persönlich stand mit der Schnur etwas auf Kriegsfuss und begann meinem Naturell getreu darüber zu fluchen. Aber nach einer Weile pendelte sich das ein und die Ausbrüche liessen nach. Mein Durchhaltewillen wurde mit einer ersten Forelle belohnt, welche den Zweikampf jedoch für sich entschied und das Weite suchte. Meine Begleiter feierten ebenfalls Erfolge und fingen über den Tag verteilt einige Hechte, Barsche und schöne Regenbogenforellen. Wind und Wetter waren ideal und machten diesen gemeinsamen Ausflug zu einem gelungenen Highlight.

Das Abendprogramm mit tollem Nachtessen gekrönt von Fisch, Fleisch und Würsten rundete den Tag perfekt ab. Der gehaltvolle Wein, den Stefan mitgebracht hatte gab der ganzen Sache natürlich den letzten Schliff- und bis auf Wiegand- fielen alle in einen tiefen Schlaf.Die Jungs von «Fischenmitfischerundkirsch» bekamen für ihren Blogg von Hendrik und mir noch das erwünschte Interview, welches ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

Hier zum Interview, beginnt irgendwo bei Minute 24 :

https://open.spotify.com/episode/7hXlU9styFIAiVnKqaA13H?si=9Ie0YsJZRBWvYmHNdoaihA


Herzlichen Dank nochmals an alle für diesen Event, der geprägt von dieser angenehmen Athmosphäre, einfach sehr stimmig war.



Fazit:

Tolles Erlebnis ...... bis auf meinen Taucher, den ich beim Auswassern machte.

Man sollte einfach nicht über seine Flossen stolpern. Und nein es existiert kein Foto.


Material

Ruten Klasse 6 mit Sinkschnur

Streamer

Viel Spass in der Bildergalerie

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Tight lines und bis bald!

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